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AlkoholDie überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren (95,5% im Jahr 2007) konsumiert Alkohol in risikoarmer Art und Weise oder ist abstinent. Alkoholtrinken gilt dann als risikoarm, wenn massvoll und an die jeweilige Situation angepasst getrunken wird. Faktoren wie Alter, Geschlecht, Alkoholmenge und das Umfeld, in dem getrunken wird, spielen dabei eine wichtige Rolle. Als problematisch gelten chronischer oder situationsunangepasster Konsum. Mehr als 300´000 Personen sind laut Schätzungen in der Schweiz alkoholabhängig oder abhängigkeitsgefährdet. Bei diesem Konsummuster steht nicht mehr der Genuss im Vordergrund, vielmehr sind alkoholische Getränke oft das Mittel zum Zweck (z. B. Verdrängung von Problemen, Ausfüllen einer Leere etc.). Dieser Alkoholkonsum verursacht einen jährlichen Schaden in Milliardenhöhe. Die Zahl der Menschen, die Alkoholkranken nahestehen, wird auf eine Million geschätzt - darunter sind viele Partnerinnen von alkoholkranken Männern, von denen wiederum die Mehrzahl Co-Verhaltensweisen entwickelt. Fachleute gehen davon aus, dass Co-Abhängigkeit zusammen mit Suchterkrankungen das grösste sozialmedizinische Problem unserer Gesellschaft darstellt. |
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